Autokauf im Internet

Wer heute ein neues oder gebrauchtes Auto sucht, findet alle nötigen Informationen dazu im Internet. Während man früher Anzeigen in Zeitungen studieren musste oder viel Zeit in den Besuch sämtlicher Autohändler im Umkreis investieren musste, setzt man sich heute einfach vor den PC oder schnappt sich das Smartphone und kann bequem vom Sofa aus Recherche betreiben. Ist man noch nicht sicher, welches Auto am besten zu den persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen passt, surft man am besten zunächst eine Seite an, die Infos über verschiedene Modelle veröffentlicht. Hier kann man nachlesen, wie viel einzelne Fahrzeuge verbrauchen, wie groß der Kofferraum ist oder welche Besonderheiten ein Wagen ausweist. Außerdem rentiert es sich auch, in Foren zu stöbert, wo sich Autobesitzer austauschen.

Weiß man erst einmal, welche Marken und Modelle in Frage kommen, schaut man auf einer Gebrauchtwagenbörse im Internet vorbei. Hier veröffentlichen private und gewerbliche Händler Anzeigen von Fahrzeugen, die zum Verkauf stehen. In praktischen Suchmasken schränkt man zum Beispiel den Kaufpreis, das Baujahr oder den Kilometerstand ein. Bedient man sich der Detailsuche, sind zahlreiche weitere Ausstattungsmerkmale auszuwählen, zum Beispiel Klimaanlage, ABS, Seitenairbags, eingebauter Routenplaner usw. Hat man alle wichtigen Punkte in der Suchmaske eingetragen, wird eine Liste mit passenden Modellen ausgeworfen. Egal was man im Internet einkaufen möchte, die Kaufentscheidung oder zumindest die Vorentscheidung wird anhand von Fotos getroffen. Daher beinhalten die meisten Anzeigen zahlreiche Fotos.

Meistens kann man auf den Innen- und Außenansichten bereits erkennen, ob es sich um einen gepflegten Wagen handelt. Trotz aller Euphorie wenn man seinen Traumwagen im Internet entdeckt hat, sollte man sich nicht ohne Vorankündigung auf den Weg zum Verkäufer machen. Schließlich möchte man nicht riskieren, dass ein anderer Interessent bereits den Kaufvertrag für den Wagen unterschrieben hat.

Von der online Gebrauchtwagenbörse zum Kaufvertrag

Hat man Fragen zum annoncierten Fahrzeug, sollte man versuchen, diese gleich beim Erstkontakt mit dem Verkäufer zu klären. Als nächsten Schritt wird ein Besichtigungstermin vereinbart. Am besten nimmt man eine zweite – wenn möglich fachkundige – Person mit bekanntlich sehen ja vier Augen mehr als zwei. Die Uhrzeit für die Begutachtung legt man am besten so, dass man das Auto noch bei Tageslicht inspizieren kann. Zunächst sieht man sich jedes Detail an der Karosserie und im Innenraum an.

Nicht vergessen darf man darauf, sich die Wagenpapiere und das Serviceheft zeigen zu lassen. Anhand der Serviceintervalle sieht man nicht nur, ob der Wagen gut gewartet ist, sondern kann auch abschätzen, ob den Kilometerstand am Tachometer plausibel ist. Ein Blick auf die Reifen lohnt sich allemal, schließlich möchte man nicht gleich in einen neuen Reifensatz investieren. Im Idealfall wählt man für die Probefahrt eine Strecke, wo man in unterschiedlichem Tempo fahren kann. Schließlich verhält sich ein Wagen auf der Autobahn anders als im Stadtverkehr. Bemerkt man keine Mängel und ist die Finanzierung gesichert, steht dem Kauf nichts im Wege. Allerdings sollte man seine Unterschrift erst unter den Kaufvertrag setzten, wenn man jedes Detail genau durchgelesen hat.

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